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DEAG in Schieflage? 24.04.2002
Prior Börse
Nach Meinung der Wertpapierexperten von "Prior Börse" steht es nicht gut um den Konzernveranstalter DEAG Deutsche Entertainment AG (WKN 551390).
Die Analysten hätten am 5. April bereits über die angespannte Lage der Gesellschaft berichtet. Gemäß der Bilanz würden die kurzfristigen Verbindlichkeiten das Umlaufvermögen um 25 Mio. Euro übersteigen. Schon längst sei das Unternehmen nicht mehr kreditwürdig. Firmenlenker Peter Schwenkow habe bereits privat einen Kredit über mehr als 20 Mio. Euro aufnehmen müssen, um die vielfältigen Aktivitäten seines Konzerns zu finanzieren.
Am teuersten sei der marode Musical-Veranstalter Stella. Gerüchte bezüglich Zahlungsschwierigkeiten hätten die DEAG-Aktie letzten Mittwoch um ungefähr 25% einbrechen lassen. Die Talfahrt werde fortgesetzt, derzeit notiere das Papier bei 3,25 Euro.
Operativ befinde sich die Gesellschaft bereits seit längerer Zeit in den roten Zahlen. Lediglich abenteuerliche Bilanzkosmetik habe im vergangenen Geschäftsjahr zu einem positiven Ergebnis geführt. So stehe beispielsweise die Jahrhunderthalle in Frankfurt-Höchst, die Schwenkow Ende 1999 zum symbolischen Preis von einer Mark erworben habe, plötzlich mit 12 Mio. Euro in den Büchern. Dieser hübsche Gewinn stehe allerdings nur auf dem Papier.
Der DEAG-Konzern sei ein Firmendschungel aus mehr als 40 Tochtergesellschaften, durch den Analysten und wahrscheinlich Schwenkow selbst nicht mehr durchblicken würden. Wie der komplette Sektor leide DEAG an chronischer Geldnot. Bereits der Börsengang habe der Liquiditätsbeschaffung gedient.
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